Mitte März nutzen einige Klassen unserer Schule die Teilnahme an den Schulkinowochen. Es wurden interessante und lustige Filme für Kinder angeboten. Die Klasse 1/2 b besuchte den norwegischen Kinofilm  „Mein Freund Knerten“, der von den  Erlebnissen eines Sechsjährigen mit seiner sprechenden Holzpuppe erzählt.

Als Lillebror mit seinen Eltern und dem älteren Bruder auf’s Land zieht, gibt es dort weit und breit keine Spielgefährten. Da trifft er auf die sprechende Holzfigur Knerten, eigentlich ein vom Baum gefallener Ast. Das ist der Beginn einer einzigartigen und ungewöhnlichen Freundschaft.
In dem Dorf erlebt er mit Knerten spannende Abenteuer, muss ihn aber auch vor anderen Kindern schützen. Seine Familie versteht Lillebrors kindlicher Phantasie oft nicht. Ein sprechender Ast, ein Drache im Wald, eine Prinzessin auf einem Pferd – keiner will es ihm so recht glauben. Nur ein Schreiner aus dem Dorf hat Verständnis und hilft ihm ein Bett für Knerten zu bauen.
Am Ende lernt Lillebror auch die Prinzessin auf dem Pferd persönlich kennen und befreundet sich mit ihr.

Den Kindern gefiel der liebevolle Film sehr. Manchmal ist auch mit ihnen die Fantasie durchgegangen und sie haben mit Lillebror gespannt beobachtet oder furchtsam gewartet. Gute Szenen und visuelle Effekte haben die Kinder in die Handlung hineingenommen.

Insgesamt können wie uns dem Zitat nur anschließen:

„Ein liebenswürdig-charmanter Kinderfilm, der mit entwaffnender Aufrichtigkeit zeigt, wie befreiend es sein kann, sich der Welt offen und aufgeschlossen zu stellen. Themen wie Freundschaft und Akzeptanz, Familiensolidarität und Zuneigung werden unaufdringlich in die fröhliche Handlung eingebunden.“

 Lexikon des Internationalen Films